Hotline zum NABU Hamm: 0157 / 31 33 83 88

Jürgen Hundorf, Stellvertretender Vorsitzender

 

Fledermausschutz 0176 / 47 54 81 15

Rudolf Kischkel

 

Aktuelles

Mai

WA am 28. Mai


 

 

WA am 12. Mai


 

 

WA am 11. Mai

WA am 5. Mai


März

Stellungnahme zum Beschluss des Umweltausschusses am  10. März

 

Der Stadtverband Hamm des NABU zeigt sich enttäuscht von der Entscheidung, die Sandbochumer Wälder vorerst nicht unter Naturschutz zu stellen. Der Umweltausschuss beschloss in seiner Sitzung am Dienstag, dass die Unterschutzstellung in zwei Jahren wieder zur Abstimmung gestellt werden soll. „Einerseits ist es erfreulich, dass die Schutzwürdigkeit endlich von einer breiten Mehrheit anerkannt wird, andererseits verschiebt man den Naturschutz seit Jahren immer wieder, wenn es konkret wird“, so der NABU-Vorsitzende Jürgen Hundorf. „Wir werden den Prozess aktiv und kritisch begleiten. Entscheidend ist, dass sich der Zustand in der Zwischenzeit nicht verschlechtert. Dafür werden wir das Gespräch mit dem Regionalverband Ruhr als Eigentümer der meisten Waldflächen am westlichen Stadtrand suchen.“

 

 

 

 

Exkursion Sandbochumer Wälder am 7. März

 

Auf großes Interesse stieß die gemeinsame Einladung von den Ortsgruppen NABU und DIE  GRÜNEN zur Ortsbegehung  in den Wäldern der Sandbochumer Heide, einem großen Waldgebiet im Westen der Stadt. Es besteht der Antrag auf Unterschutzstellung des Gebietes, bei diesem Rundgang wurden den Teilnehmern  die Gründe dafür nahe gebracht und erlebbar gemacht. 

Die Teilnehmer drängten sich zunächst um  das Kartenmaterial, das Dirk Hanke präsentierte, um einen Überblick über die Lage und die Größe des Waldgebiets zu geben. Jürgen Hundorf lenkte die Blicke auf die Besonderheiten, die diese Mischwälder auszeichnen. Kiefernwälder mit teilweise schon alten Bäumen werden von Freiflächen unterbrochen und von Eichen-Buchenwäldern abgelöst. Auch moorige Flächen mit ihrem eigenen Bewuchs sind erhalten. Alle Bereiche zeigen sich als beginnende "Urwälder", Totholz in jeder Form bietet Nistplätze für zahlreiche Vogelarten, wie z.B. dem  selten gewordenen Schwarzspecht. Die Besucher durchstreiften hier keinen aufgeräumten Wirtschaftswald, sondern konnten Vielfalt von Flora und Fauna entdecken. Und um die zu erhalten, ist die Einrichtung eines Naturschutzgebietes notwendig, in dem Bäume nicht geerntet werden, sondern Eingriffe zur Entwicklung äußerst behutsam und mit Weitblick auf Nachhaltigkeit durchgeführt werden.

 

 

WA am 7. März


 

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